Corona Ticker: Corona in Andalusien & Spanien

19.10.20:

Coronavirus in Andalusien: 2.577 Infizierte. Höchstwert an einem Sonntag

Andalusien verzeichnete am gestrigen Sonntag, den 18. Oktober, neun Todesfälle und 2.577 positive Coronavirus-Fälle, bestätigt durch PCR und Antigen-Test, mehr als die Hälfte davon wurden in Granada und Sevilla registriert. Das ist die dritthöchste Zahl an registrierten Neuinfektionen während der zweiten Welle der Pandemie, die nur von den Zahlen vom vergangenen Freitag (2.928 positive Coronavirus-Fälle) und vergangenen Samstag (2.725 positive Coronavirus-Fälle) übertroffen wird.

Darüber hinaus stellt diese Zahl den größten Anstieg von Neuinfektionen an einem Sonntag während der zweiten Welle dar, denn am letzten Sonntag wurden nur 1.328 und am Sonntag, den 4. Oktober, 1.138 positive Coronavirus-Fälle registriert. An den Sonntagen im September lag die Infektionsrate sogar unter 800 Neuinfektionen.

Die Provinz Granada weist mit 740 verzeichneten Neuinfektionen die höchste Anstiegsrate auf, gefolgt von Sevilla mit 686 positiv getesteter Coronavirus-Fällen. Weniger als 300 Neuinfektionen wurden in Jaén (290), Córdoba (244), Málaga (214), Almería (151) und Huelva (67) registriert.

Von den neun am Sonntag registrierten Todesfällen wurden vier in Granada, zwei in Córdoba und jeweils ein Todesfall in Cádiz, Jaén und Málaga gemeldet.

Seit Beginn der Pandemie sind in Andalusien insgesamt 2.169 Menschen gestorben. Die Anzahl der an Coronavirus erkrankten Personen liegt mittlerweile bei 93.686.

Immerhin hat sich der Druck auf den andalusischen Krankenhäusern leicht verringert. 1.299 Patienten werden derzeit in einem andalusischen Krankenhaus wegen der Viruserkrankung behandelt. Das sind 18 Patienten weniger als am vergangenen Samstag. Die Zahl der Patienten, die eine intensivmedizinische Versorgung benötigen und auf einer Intensivstationen (ICU) behandelt werden, beträgt derzeit 181, eine weniger als am vergangenen Samstag, aber 28 mehr als vor sieben Tagen.

Das Generaldirektorat für Gesundheitswesen hat bislang 1.197.824 PCR-Tests, 148.649 Antigen-Schnelltests und 1.070.867 Schnelltests, also Insgesamt 2.417.340 Tests durchgeführt.

18.10.20:

9 weitere Fälle: 135 Covid-Tote in einer Woche

Neun Menschen starben in den letzten 24 Stunden in Andalusien am Coronavirus. Das erhöht die Zahl der Covid-Toten innerhalb einer Woche auf 135. Seit Beginn der Pandemie sind 2.169 Menschen in Andalusien an dem Coronavirus gestorben, so die vom Gesundheitsministerium veröffentlichten Daten. Darüber hinaus wurden in den letzten 24 Stunden weitere 2.577 Menschen positiv getestet. Das führt zu einer Gesamtzahl an Infizierten von 93.686 seit Beginn der Pandemie. Von den letzten neun Todesfällen wurden vier in Granada, zwei in Cordoba, einer in Cádiz, einer in Jaen und ein weiterer in Malaga registriert.

Die Zahl der Einweisungen in andalusische Krankenhäuser beläuft sich auf 1.299, ein Rückgang um 18 Personen gegenüber gestern. Auf den Intensivstationen sind aktuell 181 Covid-Patienten, also eine Person weniger als am Tag zuvor.

17.10.20:

Andalusien verzeichnet 2.725 neue Fälle und 25 Todesfälle

Andalusien hat in den letzten 24 Stunden 2.725 neue Fälle von Corona-Infektionen gezählt, die durch PCR oder Antigen-Schnelltests (Diagnostic Tests of Active Infection, PDIA) bestätigt wurden. Das sind 203 weniger als gestern. Die Todesfälle sind auf 25 zurückgegangen, vier weniger als am Vortag.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden 8 Todesfälle in der Provinz Sevilla, 7 in der Provinz Málaga, 5 in Córdoba, 2 in Almeria und je einer in Cádiz, Granada und Jaen registriert. Die meisten neuen Positivbefunde wurden in der Provinz Sevilla festgestellt (817), gefolgt von Granada 606, Jaén 386, Málaga 321, Córdoba 282, Cádiz 150, Almería 90 und Huelva 73.

Die Gesamtzahl der PDIA-Diagnosen seit Beginn der Pandemie in Andalusien beträgt 91.109, mit 2.151 Todesfällen und 41.285 geheilten Fällen, von denen gestern 761 geheilt wurden. In allen andalusischen Krankenhäusern wurden an diesem Samstag 1.317 Patienten wegen Coronavirus eingeliefert, 36 mehr als am gestrigen Freitag, davon 182 auf der Intensivstation, elf mehr als am gestrigen Freitag.

16:10.20:

Covid-19: Krankenhausaufenthalte nehmen um 61 auf 1.281 zu

Die Zahl der Personen, die in Andalusien wegen eines Coronavirus ins Krankenhaus eingeliefert wurden, ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums in den letzten 24 Stunden um 61 auf 1.281 gestiegen. Von dieser Gesamtzahl verbleiben 171 auf den Intensivstationen der andalusischen Krankenhäuser, fünf mehr als am gestrigen Donnerstag.

Am Donnerstag lag der Prozentsatz der Krankenhausbetten, die von Patienten mit Covid-19 in Andalusien belegt waren, bei 8,82%, während der nationale Durchschnitt bei 9,79% lag. Die Belegung der Intensivbetten mit Patienten mit Coronavirus betrug in Andalusien 13,03%, während der nationale Durchschnitt bei 19,23% lag. Auf dem Höhepunkt der Epidemie, der am 30. März verzeichnet wurde, waren in Andalusien 2.709 Menschen im Krankenhaus untergebracht, davon 438 auf Intensivstationen.

Die aktuellen Zahlen:

Andalusien hat in den letzten 24 Stunden 2.928 neue Fälle von Coronavirus gezählt, die durch PCR oder Antigen-Schnelltests (Active Infection Diagnostic Tests, AIDT) bestätigt wurden, was einen neuen Rekord in der Region darstellt, sowie 29 Todesfälle im gleichen Zeitraum. Diese Zahlen bedeuten, dass in den letzten 24 Stunden 957 Fälle mehr diagnostiziert wurden als am Vortag und 18 weitere Todesfälle gemeldet wurden.

15.10.20:

Andalusien verzeichnet 1.971 neue Infektionen und 11 Todesfälle in 24 Stunden

Andalusien hat in den letzten 24 Stunden 1.971 neue Fälle von Coronavirus, die durch PCR oder Antigen-Schnelltest (Active Infection Diagnostic Test, AIDT) bestätigt wurden, und elf Todesfälle im gleichen Zeitraum verzeichnet, so die Daten des regionalen Gesundheitsministeriums. Die Zahl der Todesopfer lag in der Provinz Sevilla bei 7, in der Provinz Málaga bei 2 und in Cádiz und Jaen bei 1; während die Mehrheit der PDIA-Positiven auch in der Provinz Sevilla 653 zu verzeichnen war, gefolgt von Granada mit 360, Jaen 321, Málaga 193, Cádiz 158, Córdoba 156, Almeria 84 und Huelva 46.

Die Gesamtzahl der seit Beginn der Pandemie in Andalusien durch PDIA bestätigten Fälle beläuft sich auf 85.456, die Zahl der Todesfälle von 19 bis 2.097 und die Zahl der geheilten Fälle auf 39.760, von denen 799 am letzten Tag geheilt wurden.

Die Zahl der Menschen, die in Andalusien wegen eines Coronavirus ins Krankenhaus eingeliefert wurden, ist in den letzten vierundzwanzig Stunden um 10 auf 1.220 gestiegen, wie aus den Daten des regionalen Gesundheitsministeriums hervorgeht. Von dieser Gesamtzahl befinden sich 166 Personen auf den Intensivstationen, fünf mehr als am gestrigen Mittwoch.

14.10.20:

Andalusien: 3.181 neue Fälle in den letzten zwei Tagen

In Andalusien wurden in den letzten 48 Stunden 3.181 neue Fälle von Coronavirus-Infektionen erfasst. Die Zahl ist so hoch, da die offiziellen Daten am Dienstag nicht aktualisiert wurden. Zudem gab es 47 Todesfälle im gleichen Zeitraum.

Nach Angaben des Instituts für Statistik und Kartographie Andalusiens (IECA) beläuft sich die Gesamtzahl der Fälle seit Beginn der Pandemie in Andalusien auf 83.485 und die Zahl der Todesfälle durch Covid-19 auf 2.086. In den letzten vierzehn Tagen wurden 18.772 Fälle diagnostiziert, davon 8.825 in den letzten sieben Tagen.

Die Zahl der Menschen, die in Andalusien wegen eines Coronavirus ins Krankenhaus eingeliefert wurden, ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums in den letzten vierundzwanzig Stunden um 58 Personen auf 1.210 angestiegen. Von dieser Gesamtzahl verbleiben 161 Personen auf den Intensivstationen andalusischer Krankenhäuser, eine mehr als am gestrigen Dienstag.

GRANADA, 13/10/2020.- Die andalusische Regierung hat den Unterricht an der Universität Granada ab nächsten Donnerstag unterbrochen. Foto: EFE/Miguel Ángel Molina

13.10.20:

Keine aktuellen Zahlen aufgrund technischer Probleme

Aufgrund technischer Probleme war es heute nicht möglich aktuelle Zahlen zu Coronavirus-Fällen zu veröffentlichen, das hat heute der Sprecher der andalusischen Regierung, Elias Bendodo, bestätigt . Jedoch wurden Daten bezüglich der Krankenhausaufenthalte angegeben.

Die andalusischen Krankenhäuser verzeichneten 68 Neuaufnahmen, womit die Zahl der Patienten, die gegenwärtig in einem Krankenhaus behandelt werden, auf 1.152 gestiegen ist. Die Anzahl der Patienten, die auf einer Intensivstation behandelt werden, ist um zwei Patienten auf 162 gesunken.

Die Zahlen teilen sich auf die Provinzen wie folgt auf:

Almería: 54 Krankenhausaufenthalte, davon 13 auf der Intensivstation
Cádiz: 128 Krankenhausaufenthalte, davon 20 auf der Intensivstation
Córdoba: 132 Krankenhausaufenthalte, davon 19 auf der Intensivstation
Granada 184 Krankenhausaufenthalte, davon 24 auf der Intensivstation
Huelva: 45 Krankenhausaufenthalte, davon 6 auf der Intensivstation
Jaén: 120 Krankenhausaufenthalte, davon 13 auf der Intensivstation
Málaga: 158 Krankenhausaufenthalte, davon 23 auf der Intensivstation
Sevilla: 331 Krankenhausaufenthalte, davon 42 auf der Intensivstation

Die Inzidenzrate lag in Andalusien in den letzten 14 Tagen bei 209,5 Fälle pro 100.000 Einwohner. Die höchste Inzidenzrate weist Granada mit 612 Fällen pro 100.000 Einwohnern auf, gefolgt von Jaén (311 Fälle pro 100.000 Einwohner), Sevilla (225 Fälle pro 100.000 Einwohner) und Córdoba (223,5 Fälle pro 100.000 Einwohner). 

12.10.20:

Andalusien registriert 1.319 Neuinfektionen und 14 Todesfälle innerhalb von 24 Stunden – der Druck auf die Krankenhäuser steigt

In Andalusien wurden in den letzten 24 Stunden 1.319 neue Fälle von Covid-19 registriert, wodurch sich die Gesamtzahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 80.304 erhöht. Weiter wurden 14 Todesfälle gemeldet, damit beläuft sich die Gesamtzahl der an Coronavirus Verstorbenen auf insgesamt 2.039.

Nachdem Andalusien an fünf aufeinander folgenden Tagen einen Rückgang von Krankenhauseinweisungen verzeichnen konnte, sind in den letzten 24 Stunden 80 an Coronavirus erkrankte Patienten in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Gegenwärtig werden 1.084 Patienten in einem Krankenhaus behandelt, 922 davon stationär und 162 auf einer Intensivstation. Der Druck auf die Krankenhäuser wächst indes wieder. Bis gestern wurden 1.004 Patienten wegen des Coronavirus in einem Krankenhaus behandelt, von denen 153 aufgrund eines schweren Verlaufs auf einer Intensivstation lagen. Nur an einem Tag gab es 71 weitere stationäre Neuaufnahmen, wodurch sich die Zahl der zu behandelnden Patienten von 851 auf 922 erhöhte. Auch die Anzahl der Patienten, die intubiert werden müssen, nehmen zu. Innerhalb von 24 Stunden ist die Zahl der Patienten, die auf einer Intensivstation behandelt werden von 153 auf 162 gestiegen. 

Vergleicht man diese Zahlen jedoch mit den Daten vom 30. März dieses Jahres, als der Höhepunkt der Pandemie in Andalusien erreicht war, ist der bisherige Rückgang von Krankenhauseinweisungen trotzdem von Bedeutung.  Am 30. März dieses Jahres befanden sich nämlich 2.078 Patienten in einem Krankenhaus, 1.624 mehr als am heutigen Montag, von denen damals 438 Patienten auf einer Intensivstation behandelt wurden, 276 Patienten mehr als heute. 

Anstieg der Infektionszahlen in Granada – Juanma Moreno hält einschränkende Maßnahmen für möglich

Der Präsident der Junta de Andalucía, Juanma Moreno, hat während seiner Teilnahme an einer Veranstaltung anlässlich des heutigen Feiertags mitgeteilt, dass morgen sehr wahrscheinlich restriktive Maßnahmen in Bezug auf die Situation in Granada hinsichtlich der Universitäten und anderer Bereiche ergriffen werden.

In einer Audioaufzeichnung, welche den Medien zur Verfügung gestellt wurde, hat Moreno zum Ausdruck gebracht, dass “wir sehr besorgt darüber sind, was in Granada in den Studentenwohnheimen passiert”. Nachdem er ausdrücklich betont hatte, “ohne jemanden kriminalisieren zu wollen”, argumentierte Moreno weiter, dass “seit Semesterbeginn eine hohe Ansteckungsrate zu verzeichnen ist”.


Moreno erklärte, dass der Technische und der Wissenschaftliche Ausschuss morgen tagen und Vorschläge für zu ergreifende Maßnahmen vorbereiten werden, dabei erwähnte er, dass die Maßnahmen “Begrenzungen und Einschränkungen” beinhalten werden, die er als unvermeidlich darstellte. “Aufgrund der Ansteckungsgefahr und der Verhaltensweisen, die wir in einigen Straßen Granadas erleben, bleibt uns keine andere Wahl, als diese Maßnahmen zu ergreifen”, so der Präsident der Junta de Andalucía.

Moreno appellierte an die Verantwortung von Studenten, Jugendlichen und Heranwachsenden und betonte, dass “viel auf dem Spiel steht”.

“Das ist kein Witz”, sagte Moreno, der von den Jugendlichen Verantwortungsbewusstsein forderte, “keine Massenveranstaltungen oder ‘Botellones’ zu organisieren und Masken zu tragen, für sich selbst und für andere”.

11.10.20:

Andalusien: seit gestern 1.327 neue Fälle von Covid-19 und 6 Todesfälle

Andalusien hat in den letzten 24 Stunden 1.327 neue Fälle von Covid-19 und sechs Corona-Todesfälle verzeichnet. Zahlen, die die Gesamtzahl der positiven Fälle seit Beginn der Pandemie auf 78.985 und die Zahl der Todesfälle auf 2.025 ansteigen lassen. Nach Angaben des regionalen Gesundheits- und Familienministeriums gibt es derzeit in andalusischen Krankenhäusern 1.004 bestätigte Patienten mit Covid-19, von denen 153 auf der Intensivstation (ICU) liegen.

Nach Provinzen ist Sevilla weiterhin führend bei den Krankenhausaufenthalten: 290, 42 auf Intensivstationen, gefolgt von Málaga mit 144, 21 auf Intensivstationen; Granada mit 146, 21 auf Intensivstationen; Córdoba mit 128, 17 auf Intensivstationen; Cádiz mit 115, 20 auf Intensivstationen; Jaen mit 103, 14 auf Intensivstationen; Huelva mit 41, 4 auf Intensivstationen und Almeria mit 37, 14 auf Intensivstationen. Was die Zahl der geheilten Patienten betrifft, so konnten in den letzten 24 Stunden 435 Patienten geheilt werden, d.h. insgesamt 30.952 seit Beginn der Pandemie.

Zwei neue Ausbrüche wurden auch in den Altenheimen Ballesol in Almería mit 14 Fällen und Miramar in Algeciras (Cádiz) mit 30 Fällen (23 Bewohner und 7 Arbeiter) sowie in einem Studentenwohnheim in Granada mit 23 Fällen und in einem Tageszentrum in der Stadt Alfacar (Granada) mit 18 Fällen registriert. Im Wohnheim Vista Nevada de Ogíjares (Granada) wurden 40 Fälle bestätigt (33 Bewohner und 7 Arbeiter), während im Wohnheim in San Cristóbal de Las Gabias (Granada) 55 Fälle registriert wurden. In der Provinz Sevilla wurden 83 Fälle in der Residenz von Vitalia de La Rinconada registriert (70 Bewohner und 13 Arbeiter). In der Seniorenresidenz in Benalmádena (Málaga) wurden 41 Fälle registriert (30 Bewohner und 11 Arbeiter), und es gab einen neuen Todesfall in der Residenz Sierra de las Nieves in Guaro (insgesamt 14 Todesfälle). Auch in der Residenz Orpea Sierra de Córdoba wurde ein neuer Todesfall gezählt (insgesamt 15 Todesfälle).

Die Generaldirektion für das Gesundheitswesen führte insgesamt 1.124.815 PCRs, 45.009 Antigen-Schnelltests und 1.059.508 Schnelltests durch, insgesamt 2.229.332 Tests.

09.10.20:

1.997 Corona-Fälle – 4 Tage in Folge neue Tagesrekordzahlen in Andalusien

Andalusien verzeichnete am heutigen Freitag den vierten Tag in Folge einen neuen Tagesrekord an bestätigten Fällen von Covid-19 durch PCR und Antigentests, wie das Instituts für Statistik und Kartographie Andalusiens (IECA) mitteilte. Die Provinz Sevilla weist abermals die größte Zunahme an Infektionen auf: 557 (708 am Vortag), dicht gefolgt von Granada mit 536 und Malaga mit 241. Auch ist Sevilla mit fünf Todesfällen die Provinz mit den meisten Covid-19 Toten in 24 Stunden in Andalusien, gefolgt von Malaga und Cordoba mit jeweils vier und Granada mit einem Todesfall.

Die Inzidenz liegt bei über zweihundert Infektionen in Málaga (241) und über hundert in Córdoba (+181), Jaén (171), Cádiz (158) und Almería (+101). Die Junta de Andalucía informierte heute unter anderem über einen neuen Ausbruch in einem Pflegeheim, von dem 11 Bewohner der Residenz San José de San Fernando in Cádiz betroffen waren. Weiter wurde gestern eine Schule mit insgesamt 360 Klassenzimmern in einer Gemeinde in Andalusien mit 7.099 Einwohnern geschlossen.

Die Zahl der aktiven Coronavirus-Fälle in Andalusien beträgt 38.928. Nur Almería, Málaga und Jaén meldeten mehr geheilte Personen als akut erkrankte. Die infizierten Personen wurden isoliert und befinden sich derzeit in Quarantäne. Auf die einzelnen Provinzen verteilt verzeichnen Almería 2.010, Cádiz 4.180, Córdoba 4.494, Granada 5.690, Huelva 2.004, Jaén 2.691, Málaga  676 und Sevilla 8.941 an Coronovirus erkrankte Personen.

08.10.20:

Andalusien verzeichnet zum dritten Mal in Folge Rekordzahlen während zweiter Infektionswelle

An diesem Donnerstag wurden innerhalb von 24 Stunden 1.910 positive Coronavirus-Fälle sowie 20 Todesfälle registriert, dies ergeben die Daten des andalusischen Instituts der Statistik und Kartographie (IECA). Sevilla ist erneut mit 708 Neuinfektionen die Region mit der höchsten Anstiegsrate, gefolgt von Granada mit 321 Fällen und Jaén mit 226 Fällen.

Indes reduziert sich der Druck auf die andalusischen Krankenhäuser mit aktuell 1.028 Covid-19-Patienten, 30 Patienten weniger innerhalb von 24 Stunden und 15 weniger als vor einer Woche. 139 befinden sich aktuell auf der Intensivstation (UCI), fünf weniger als dem Vorabend und 15 weniger als vor sieben Tagen.

07.10.20:

Corona: aktuelle Infektionszahlen in Andalusien

Quelle: juntadeandalucia.es

06.10.20:

Andalusien verzeichnet höchsten Wert seit Beginn der zweiten Infektionswelle  

Mit 30 Todesfällen und 1.788 durch PCR bestätigten Fällen hat Andalusien seit Beginn der zweiten Infektionswelle  einen Rekordwert erreicht, dies ergeben die Daten des andalusischen Instituts für Statistik und Kartographie (IECA). Der bisherige Höchstwert wurde mit 25 Todesfällen am 17. und 29. September bzw. mit 1617 Neuinfektionen am 18. September erfasst. 

Sevilla ist mit 11 Todesopfern und 581 registrierten Neuinfektionen erneut Spitzenreiter in Andalusien, gefolgt von Granada mit 243 Fällen, Málaga mit 241 Fällen und Jaén mit 224 Fällen.  Des Weiteren erhöht sich der Druck auf die andalusischen Krankenhäuser. 1075 Patienten werden aktuell wegen des Coronavirus stationär behandelt, das sind 51 neu aufgenommene Patienten innerhalb von 24 Stunden. 149 dieser Patienten liegen auf der Intensivstation (ICU), das sind zwei mehr als am Vortag. In den letzten sieben Tagen wurden in Andalusien insgesamt 79 Todesopfer gemeldet und 6.681 Neuinfektionen mittels PCR diagnostiziert, 389 Infizierte wurden im Krankenhaus stationär aufgenommen, von denen 29 auf der Intensivstation liegen.

04.10.20:

Andalusien: 4 Todesfälle, 1.138 positive Teste sowie ein Ausbruch im Aufnahmezentrum des Roten Kreuzes in Almería

Andalusien hat an diesem Sonntag die 1.138 bestätigten Fälle von Coronavirus durch PCR innerhalb von 24 Stunden registriert, so die Informationen des Ministeriums für Gesundheit und Familien, das vier Todesfälle durch Covid-19 innerhalb von 24 Stunden zählt, 19 weniger als am Samstag. Darüber hinaus wurde ein neuer Ausbruch von Covid-19 im Notfall-Aufnahme- und Referenzzentrum (CAED) des Roten Kreuzes in Almería festgestellt, von dem 31 Personen betroffen sind. Was die Todesfälle betrifft, so wurden zwei Todesfälle in Cordoba und Almeria registriert. In den übrigen Provinzen sind im Vergleich zum Vortag keine Todesfälle zgezählt worden.

Sevilla ist mit 309 Fällen erneut die andalusische Provinz mit den meisten positiven Fällen in den letzten 24 Stunden, gefolgt von Granada mit 277, Malaga mit 119, Cordoba mit 118, Jaen mit 102, Almeria mit 91, Cadiz mit 87 und Huelva mit 35.

03.10.20:

Andalusien registriert mehr als 1.500 positive Tests und 23 Todesfälle an einem Tag

Das Gesundheitsministerium hat bestätigt, dass in Andalusien 23 Menschen am letzten Tag an den Folgen des Coronavirus gestorben sind und zudem 1.529 Menschen nach PCR-Tests als infiziert erkannt wurden. Nach den gestrigen 22 und heutigen 23 Todesfällen beläuft sich die Zahl der Todesopfer in Andalusien seit Beginn der Pandemie nach Angaben des regionalen Gesundheitsministeriums auf 1.906 Personen.

Von den 23 Todesfällen sind zehn in Cordoba, fünf in Malaga, vier in Sevilla, zwei in Cádiz und zwei weitere in Jaen zu beklagen. Darüber hinaus wurden in andalusischen Krankenhäusern 998 Patienten mit Covid-19 eingewiesen, ein Rückgang um 23 von den gestrigen 1.021. 151 davon befinden sich aktuell auf der Intensivstation, 1.040 Patienten gelten als geheilt.

02.10.20:

Patienten mit Covid-19 auf den Intensivstationen Andalusiens: 1. und 2. Welle (Quelle: juntadeandalucia.es)

01.10.20:

Coronavirus Andalusien: Verlagerung ins Landesinnere

Andalusien bleibt einen weiteren Tag über der Corona-Fallzahl von 1.000 täglichen Fällen. Nach Angaben des regionalen Gesundheits- und Familienministeriums wurden in den letzten 24 Stunden in der Gemeinde 1.303 neue Positivbefunde mittels PCR nachgewiesen. Darüber hinaus gab es seit diesem Mittwoch 19 Todesfälle durch das Coronavirus. Im Provinzen-Ranking ist Sevilla erneut Spitzenreiter mit 307 bestätigten Fällen. Es folgt Granada mit 280, Cádiz mit 210, Córdoba mit 190, Málaga mit 129, Jáen mit 125, Almeria mit 96 und schließt Huelva mit 38 Coronavirus-Infizierten an einem Tag ab.

Diese Daten zeigen, wie der Infektionsdruck die Costa del Sol und Almeria verlässt, die beiden Gebiete, die bis vor einem Monat am positivsten waren. Das Ende des Sommers und das Ende der Tourismus-Saison scheinen sich auf die andalusische Küste ausgewirkt zu haben. Allein Cádiz hat immer noch mehr als 200 Fälle pro Tag und ist damit die einzige Küstenprovinz, in der die Fallzahlen so hoch bleiben.

Der Druck hat sich also auf das Landesinnere Andalusiens verlagert. In Sevilla und Granada werden die meisten Fälle von Coronaviren beobachtet, und zwischen den beiden Provinzen machen sie 45 Prozent der Gesamtzahl der Menschen aus, die sich in den letzten 24 Stunden in der Gemeinde infiziert haben.

Todesfälle durch Coronavirus
Was die Todesfälle betrifft, so gab es in Sevilla in den letzten 24 Stunden sechs Todesfälle, gefolgt von Malaga mit fünf Todesfällen und Cádiz mit drei Todesfällen, während es in Granada und Jaen zwei Todesfälle gab. In Córdoba ist eine Person gestorben, und Almeria und Jaen sind die einzigen andalusischen Provinzen, die innerhalb von 24 Stunden keine weiteren Todesfälle zu verzeichnen hatten. Auf der anderen Seite gab es in den letzten 24 Stunden 83 neue Krankenhauseinweisungen, 12 davon auf der Intensivstation, laut Angaben des Ministeriums für Gesundheit und Familien.

Krankenhausaufenthalt
Die Gesamtzahl der hospitalisierten Patienten in Andalusien ist den zweiten Tag in Folge auf 1.043 zurückgegangen, 41 weniger als am gestrigen Mittwoch, und von diesen befinden sich 154 auf der Intensivstation (ICU), drei weitere. Die Krankenhausaufenthalte nach Provinz sind in Almeria 44, davon 13 auf der Intensivstation; Cádiz 123, davon 26 auf der Intensivstation; Córdoba 133, davon 18 auf der Intensivstation; Granada 105, davon 12 auf der Intensivstation; Huelva 19 und keine auf der Intensivstation; Jaen 82, davon 11 auf der Intensivstation; Málaga 191, davon 30 auf der Intensivstation; Málaga 191, davon 30 auf der Intensivstation; und Sevilla 346, davon 44 auf der Intensivstation.

10.10.20:

VILLANUEVA DE LA CONCEPCIÓN (MÁLAGA), 01/10/2020.- Die Einwohner der Stadt Villanueva de la Concepción in Málaga warten auf die Tests zum Nachweis von COVID-19. Insgesamt 304 Tests nach einer Zufallsstichprobe, die nach epidemiologischen Kriterien der Inzidenz der Krankheit und repräsentativ für die Bevölkerung ausgewählt wurde. EFE/Daniel Pérez

01.10.20:

19 Todesfälle in den letzten 24 Stunden in Andalusien

Andalusien hat in den letzten 24 Stunden 19 neue Todesfälle durch Covid-19 gezählt, zwei weniger als am gestrigen Mittwoch. Die positiven PCR-Ergebnisse sind auf 1.303 gestiegen, 232 mehr als gestern. Wie das IECA – Instituto de Estadística y Cartografía de Andalucía meldet, ereigneten sich die Todesfälle in der Provinz Sevilla (6 Fälle), Málaga (5), Jaen (2), Granada (2) und Cádiz (2) sowie einer in Córdoba und einer in Almeria. Mit diesen neuen Todesfällen liegt die Gesamtzahl der Todesfälle pro Covid-19 in der Region seit Beginn der Pandemie bei 1.861, die Gesamtzahl der durch PCR bestätigten Infektionen bei 63.378 und die Gesamtzahl der Geheilten bei 31.118.

30.09.20:

Andalusien: 21 Todesfälle durch Covid und 1.071 positive Fälle innerhalb von 24 Stunden

Andalusien verzeichnete am Mittwoch 21 Todesfälle durch Covid-19 innerhalb von 24 Stunden und damit vier weniger als am Dienstag, so die vom Institut für Statistik und Kartographie Andalusiens (IECA – Instituto de Estadística y Cartografía de Andalucía) veröffentlichten Daten. Was die Zahl der neuen positiven Fälle betrifft, so wurden 1.071 Fälle durch PCR bestätigt, 165 weniger als am Vortag.

Die meisten Todesfälle ereigneten sich in Granada mit neun Todesfällen in den letzten 24 Stunden, gefolgt von Sevilla mit vier Todesfällen, während in Málaga und Córdoba drei und in Cádiz zwei Todesfälle verzeichnet wurden. In den übrigen Provinzen sind keine Todesfälle zu beklagen. Sevilla ist mit 337 durch den PCR bestätigten Fällen erneut die Provinz mit der höchsten Anzahl positiver Fälle in den letzten 24 Stunden, gefolgt von Granada mit 194, Cádiz mit 150, Jaen mit 148, Malaga mit 111, Almeria mit 53, Huelva mit 41 und Córdoba mit 37.

Coronavirus in Andalusien: weniger Infektionen als vor einer Woche, aber höhere Sterblichkeit

Bei der Entwicklung der Pandemie besteht die Sorge, dass die Sterblichkeitsrate, die in den letzten Tagen hoch war, trotz der niedrigeren Sterblichkeitsrate der Pandemie in dieser zweiten Welle weiter ansteigen könnte. Von den 25 Todesfällen am Dienstag stehen mindestens sechs im Zusammenhang mit Ausbrüchen in Pflegeheimen. Obwohl derzeit nur 4 Prozent der Altersheime in Andalusien betroffen sind, hat diese Pandemie bisher 645 Menschen über 65 Jahre in Heimen getötet, fast ein Drittel der Gesamtzahl der Todesfälle in Andalusien durch Covid.

Um einen Anstieg der Ausbrüche in Wohnheimen einzudämmen, hat die andalusische Regierung vier Zentren in ebenso vielen Provinzen – Granada, Sevilla, Malaga und Cádiz – eingerichtet, um nicht infizierte Personen, die in Wohnheimen mit positiven Fällen von Coronavirus leben, zu evakuieren, ihre Isolierung zu gewährleisten und die Ausbreitung der Infektion innerhalb des Wohnzentrums zu verhindern. Die autorisierten Evakuierungszentren sind Dr. Oloriz in Granada, das Vithas-Nisa-Krankenhaus in Sevilla, das Zivilkrankenhaus in Málaga und HARE in Vejer de la Frontera (Cádiz).

Die Zahl der Positivbefunde (1.236 Fälle an diesem Dienstag) ist zwar niedriger als in der vergangenen Woche, bleibt aber weiterhin hoch, da jetzt mehr PCR-Tests zum Nachweis positiver, weitgehend asymptomatischer Befunde durchgeführt werden. Laut der letzten Aktualisierung des Gesundheitsministeriums führte Andalusien vom 18. bis 24. September 42.566 PCR-Tests mit einer positiven Rate von 11,6 Prozent durch, ein Zehntel mehr als der spanische Durchschnitt. Der Gesundheitsminister, Jesús Aguirre, setzte diesen Wert gestern auf 9 Punkte. Andalusien ist die Gemeinde mit der geringsten Anzahl von PCR-Tests pro 100.000 Einwohner. Massenscreening und die Anschaffung von zwei Millionen neuen Antigen-Schnelltests -ähnlich der PCR- werden die Zahl der Tests in den kommenden Wochen erhöhen.

Vor allem ältere Menschen sind von Covid betroffen
29.09.2020, Spanien, Madrid: Eine ältere Frau steht Schlange, um sich einem Corona-Schnelltest zu unterziehen. 45 vorwiegend einkommensschwache Gebiete Madrids sind gesperrt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. In Andalusien sollen die Tests nun ebenfalls verstärkt werden. Foto: Bernat Armangue/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

29.09.20:

Neue Maßnahmen gegen Corona in Andalusien: massives Screening und kleine Gruppen

Das Gesundheitsministerium der andalusischen Regierung wird in einigen Regionen mit einer höheren Inzidenz des Coronaviruses ein Massenscreening mit Antigen-Schnelltests einführen und empfiehlt, Gruppen, öffentlich oder privat, auf 6 Personen zu beschränken. Dies sind die beiden wichtigsten Massnahmen, die vom Regierungsrat am heutigen Dienstag in San Telmo gebilligt wurden, nachdem der wissenschaftliche Ausschuss der Junta gestern darüber diskutiert hatte, welche Beschränkungen verschärft werden müssen, um die Ausbrüche in Andalusien zu kontrollieren.

Lockdown in Casariche

Die Einwohner von Casariche, einer sevillanischen Stadt mit 5.500 Einwohnern und der höchsten kumulierten Inzidenzrate in Andalusien (4.545 Infektionen pro 100.000 Einwohner – fast das Sechsfache der durchschnittlichen Rate von 775 in der Gemeinschaft Madrid) werden in den nächsten zwei Wochen nur noch eingeschränkt Ihr Zuhause verlassen dürfen. Erlaubt bleiben der Weg zur Arbeit, zum Arzt, zur Schule oder aus rechtlichen Gründen, sowie zur Pflege von Angehörigen. Die Ein- und Ausfahrt der Gemeinde ist, außer aus Gründen höherer Gewalt, eingeschränkt.

“Die Zahl der Infektionen in Casariche steigt stetig an, daher werden Maßnahmen ergriffen, um die Bevölkerung zu schützen”, fasste der andalusische Minister für Gesundheit und Familien, Jesus Aguirre, zusammen. Die Stadt in Sevilla ist trauriger Spitzenreiter Andalusiens, es gibt jedoch noch 11 weitere Gemeinden in Almeria, Cordoba, Jaen, Sevilla und Malaga, in denen der Anstieg der Infektionen beträchtlich ist – mit einer Rate von mehr als 500 Fällen pro 100.000 Infektionen. In diesen Städten sollen in den nächsten Tagen massiv Corona-Schnelltests durchgeführt werden.

29.09.20: Andalusien will Nicht-EU-Ärzte einstellen, um den Mangel an Fachkräften in der zweiten Welle zu beheben.
Die Landesregierung fordert das Gesundheitswesen auf, über das “schlimmstmögliche” Szenario im Hinblick auf die Auslastung der medizinischen Ressourcen nachzudenken.

“In besonderen Ausnahmensituationen”, wie durch ein Urteil des Obersten Gerichtshofs veranlasst, dürfen ausländische Ärzte mit den entsprechenden Qualifikationen eingestellt werden. So schlug der andalusische Gesundheitsminister Jesús Aguirre bereits Ende Mai 2019 vor, Ärzte aus Nicht-EU-Ländern für das andalusische Gesundheitssystem einzustellen. Mehr als ein Jahr später, zu Beginn der 2. Welle der Corona-Pandemie, ist diese “Ausnahmesituation” in Andalusien in greifbare Nähe gerückt. Die andalusische Regierung wird, ähnlich Madrid, in naher Zukunft Fachleute mit außereuropäischer Ausbildung und mit einem für den Umgang mit Covid anerkannten Abschluss aufnehmen, wie Quellen aus dem Umfeld der Regionalregierung unter Führung der PP und der Ciudadanos berichten.

Corona in Andalusien: aktuelle Situation

die Warteschlangen in den Gesundheitszentren haben sich nicht verkürzt, und die Wartezeiten bei der telefonischen Betreuung überschreiten 72 Stunden, die maximale Frist, die das Gesundheitsministerium selbst in dem letzte Woche verteilten Plan zur Zugänglichkeit der Primärversorgung festgelegt hat. Der Plan besteht darauf, dass der Anteil des Telefondienstes 70% im Vergleich zum persönlichen Dienst betragen muss, der 30% beträgt. “Gesundheitszentren können keine Callcenter sein”, klagt Antonio Macias aus dem UGT-Gesundheitsbereich.

Die Überlastung erreicht auch die PCR-Tests, die in Andalusien durchschnittlich eine Woche für die Kommunikation benötigen, während in einem privaten Zentrum die Ergebnisse innerhalb von 24 Stunden gemeldet werden. Obwohl Aguirre im April sagte, dass Andalusien “die Selbstversorgung mit PCR erreicht hat”, erklärte die SAS (El Servicio Andaluz de Salud) den Grund für die Verzögerungen damit, dass es nicht genügend Reagenzien gibt, weil “der Markt leergefegt ist”. Auch die Tracer reichen nicht aus, und das Gesundheitsministerium hat den Ärzten und Krankenschwestern zusätzliche Tage angeboten, an denen sie nachmittags an der Erkennung von Fällen arbeiten können.

Unattraktive Verträge für Mediziner während Corona in Andalusien

Die Ärztegewerkschaften haben zudem in den letzten Wochen davor gewarnt, dass der Mangel an attraktiven Verträgen, die von der SAS angeboten werden, die Fachkräfte veranlasst hat, sich an andere autonome Gemeinschaften mit besseren Angeboten zu wenden. “Es geht nicht mehr nur um das Geld, die Laufzeit der Verträge ist viel kürzer als die, die von Gebieten wie Valencia oder Aragonien angeboten wird”, erklärt Macias. Andalusien hat seit Beginn der Pandemie mehr als 4.000 Covid-Verträge mit Angehörigen der Gesundheitsberufe abgeschlossen, u.a. mit Ärzten, Krankenschwestern und Wachpersonal. “Sie begannen damit, Verträge mit einer Laufzeit von 15 Tagen abzuschließen, nach einem Monat wurden die Verträge, die am 30. Juni endeten, bis Oktober verlängert, das ist für einen Fachmann nicht attraktiv”, berichtet Victorino Girela vom Csif. “Mehr als die Hälfte der MIR (Médico Interno Residente), die in diesem Jahr ihre Ausbildung in Andalusien abgeschlossen haben, mussten in andere Regionen gehen, wo ihnen stabile Verträge angeboten wurden”, sagte er.

So, 27.09.2020, 19:47

Neue Proteste gegen «diskriminierende» Corona-Absperrungen in Madrid

Madrid (dpa) – Im spanischen und europäischen Corona-Hotspot Madrid haben am Sonntag erneut Tausende gegen die Absperrungen von vorwiegend einkommenschwachen Gebieten zur Eindämmung der Pandemie protestiert. Die Demonstranten kritisierten die Maßnahmen der konservativen Regionalregierung als diskriminierend und ausgrenzend und forderten in erster Linie mehr Geld für den Gesundheitssektor sowie eine Verbesserung der Nachverfolgung von Infektionsketten. Zu den Protesten in verschiedenen Stadtteilen und Kommunen im Großraum der spanischen Hauptstadt hatten linke Parteien, Gewerkschaften sowie Bürgerinitiativen und Studentenverbände aufgerufen.

Die Kundgebungsteilnehmer forderten auch den Rücktritt von Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso. «Mit solchen Maßnahmen erreicht man nur, dass die Arbeiterviertel im Süden bestraft und stigmatisiert werden», sagte die Abgeordnete der linken Partei Unidas Podemos im Madrider Regionalparlament, Carolina Alonso. Seit einer Woche gibt es immer wieder Proteste gegen die Sperrgebiete.

Am Freitag hatte Díaz Ayuso den Rat der linken Zentralregierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez missachtet, möglichst ganz Madrid abzuriegeln. Stattdessen ordnete sie nur die Ausweitung bestehender Beschränkungen der Bewegungsfreiheit von 37 auf 45 Gebiete ab Montag an. Nach spanischen Medienberichten erwägt die Zentralregierung derweil, die Hauptstadt auch gegen den Willen der Regionalregierung weitgehend abzuriegeln. Eine amtliche Bestätigung dieser Pläne gab es vorerst zwar nicht. Der Gesundheitsminister von Sánchez, Salvador Illa, schrieb am Sonntag aber auf Twitter, man habe Madrid zur «Überprüfung» der Maßnahmen und «zur Befolgung der Empfehlungen der Wissenschaftler und der Mediziner aufgerufen».

Inmitten der sozialen und politischen Unruhe gab es für die rund 6,6 Millionen Einwohner der Region Madrid einen kleinen Hoffnungsschimmer: Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz, die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, die in der «Comunidad Autónoma», der Autonomen Gemeinschaft, tagelang bei deutlich über 300 lag, fiel zuletzt nach jüngsten amtlichen Angaben auf 267. Für ganz Spanien lag diese Zahl bei 121.

27.09.2020, Spanien, Madrid: Demonstranten nehmen an einem Protest für die Stärkung des nationalen Gesundheitsdienstes während der Corona-Pandemie und gegen die soziale Ungleichheit teil. Foto: Manu Fernandez/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Sa, 26.09.2020, 9:32

«La Vanguardia»: Madrid wegen Corona unter Zwangsverwaltung stellen

Barcelona (dpa) – Die in Barcelona erscheinende Zeitung «La Vanguardia» kommentiert am Samstag Vorschläge, die von Konservativen regierte Hauptstadt Madrid wegen der als unzureichend erachteten Corona-Maßnahmen unter Zwangsverwaltung der linken Zentralregierung zu stellen, so wie dies mit Katalonien nach dem illegalen Unabhängigkeitsreferendum 2017 gemacht worden war:

«Madrid ist heute nicht nur ein Grund zur Besorgnis Spaniens, sondern ganz Europas. (…) Madrid weist die bei weitem höchsten Infektionszahlen aller europäischen Hauptstädte auf (doppelt so hoch wie in Prag, das in der Rangliste an zweiter Stelle steht). Nach dem Treffen am vergangenen Montag mit dem Foto (des linken Chefs der Zentralregierung) Pedro Sánchez und (der konservativen Regionalpräsidentin Madrids) Isabel Díaz Ayuso schien es, als ob die Richtung der Entwicklung korrigiert werden könnte. Aber es kam anders.

Das gestrige Bild zwei gleichzeitig abgehaltener Pressekonferenzen mit dem Gesundheitsminister der Zentralregierung einerseits und dem der Regionalregierung andererseits vermittelt der Bevölkerung eine sehr besorgniserregende Botschaft. (Spaniens Gesundheitsminister) Salvador Illa betonte, dass die von Ayuso angeordneten Maßnahmen unzureichend seien und sprach sich für eine Abriegelung der ganzen Hauptstadt und aller betroffenen Gebiete mit einer Inzidenz von mehr als 500 Fällen (binnen 14 Tagen je 100 000 Einwohner) aus. Wenn sich die Situation nicht verbessert, (…) sollte die Zentralregierung nicht abwarten. Sie verfügt über Möglichkeiten wie das Dekret über den Corona-Alarmzustand (vom Frühjahr) oder die Anwendung des berühmten Artikels 155 der Verfassung (Zwangsverwaltung), um in die Regionalregierung einzugreifen.»

25.09.2020, Spanien, Madrid: Eine Frau mit Gesichtsmaske auf einem leeren Platz. Gesundheitsexperten halten die neuen Maflnahmen der Regionalregierung Madrids zur Eindämmung der drastisch steigenden Corona-Zahlen für unzureichend und unwirksam. Foto: Bernat Armangue/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Fr, 25.09.2020, 13:02

Madrid kündigt Teil-Abriegelung acht weiterer Wohngebiete an

Madrid (dpa) – Zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat die spanische Hauptstadt Madrid die teilweise Abriegelung acht weiterer Wohngebiete mit besonders hohen Infektionszahlen angekündigt. Es gehe darum, die Zahl der Neuinfektionen zu bremsen, sagte der regionale Vize-Gesundheitsminister Antonio Zapatero am Freitag bei einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz. Damit steigt die Zahl der von solchen Maßnahmen betroffenen Stadtgebiete Madrids auf 45. In den Gebieten, in denen mehr als eine Millionen Menschen leben, wurden in den vergangenen 14 Tagen mehr als 1000 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner registriert. In Deutschland liegt diese Zahl derzeit auf sieben Tage gerechnet bei 13.

Spaniens Gesundheitsminister brachte unterdessen in einer zeitgleich abgehaltenen Pressekonferenz das Missfallen der linken Zentralregierung an den Maßnahmen zum Ausdruck. Die Regierung habe der Stadt geraten, alle Wohngebiete abzuriegeln, in denen die 14-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner bei 500 Neuinfektionen, also der Hälfte, liege, sagte Illa. Diesem Rat wollte die Stadt offensichtlich nicht folgen. Die konservative Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso hat einen Lockdown für den gesamten Hauptstadtbereich, in dem mit dem Umland insgesamt 6,6 Millionen Menschen leben, wegen der befürchteten verheerenden Auswirkungen auf die Wirtschaft bisher abgelehnt.

Kritiker werfen Ayuso jedoch Versagen bei der Pandemiebekämpfung vor. Viele der Maßnahmen kämen zu spät und seien unzureichend. Es mangele bei der Nachverfolgung von Infektionsketten und an Testkapazitäten. Zudem stehe das Gesundheitssystem schon fast wieder vor dem Kollaps. Etwa ein Drittel aller Neuinfektionen in Spanien entfallen auf den Großraum Madrid.

Spanien ist das in Westeuropa im Hinblick auf die absoluten Infektionszahlen das am härtesten von der Corona-Pandemie getroffene Land. Bis Donnerstag wurden mehr als 700 000 Corona-Infektionen und mehr als 31 000 Todesopfer gezählt.

Meldungen: dpa, Astrid Kramer – Titelbild: Emilio Morenatti/AP/dpa

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