Kategorie: Almeria

Menschen, die gerne in ihrem Urlaub Sightseeing-Touren mit Strandbesuchen vereinen, sind an der spanischen Südküste Almeria genau an der richtigen Adresse. Almeria befindet sich gleich nahe des Mittelmeeres, wo traumhaftes Urlaubswetter garantiert wird. In der Innenstadt gibt es viele enge Gänge, an denen Touristen und Urlaubsgäste historische Bauwerke aus nächster Nähe betrachten können. Almeria hat sich im Laufe der Zeit an seine Touristen angepasst und modernisiert. Dies ermöglicht vor allem den Besuchern längere Shopping-Touren und der Besuch von Attraktionen. Kulinarische Köstlichkeiten können in der Shopping-Pause gemütlich in der Stadt probiert werden.

Foto: Antonio Espa

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Die Provinz Almeria in Andalusien: ein Reiseführer

Es ist vor allem die besondere Hafenatmosphäre, die Almeria von anderen Provinzen im Süden Spanien hervorhebt. Die Hauptstadt dieser wunderschönen Provinz mit 700 Tausend Einwohnern, heißt ebenfalls Almeria. Die Provinz Almeria ist vor allem durch ihre vielen weißen Sandstrände entlang der Mittelmeerküste geprägt. An diesen Stränden empfiehlt es sich, mal die Unterwasserwelt beim Tauchen kennengelernt zu haben. Aber auch Sportbegeisterte können hier diverse Wassersportarten ausüben.

Abseits der vielen Strände, gibt es die ein oder andere atemberaubende Sehenswürdigkeit. Dazu zählen Burgen, wie die Alcazaba, eine gut erhaltene Festung aus dem zehnten Jahrhundert, welche einen Besuch wert ist. Etwas am Rande der Provinz ist Mini Hollywood zu finden, in dem Sie sich einmal wie ein echter Schauspieler eines Western-Films fühlen können. Auch die Natur hat in Almeria viel zu bieten, so können Sie entlang von Bergen und Thermalquellen eine Wanderung, in dieser Unberührtheit der Landschaft, unternehmen.

Die Provinz ist auch im Fußballsport vertreten. Der Nachfolgeverein des AD Almeria, der UD Almeria heizt in der zweiten spanischen Liga ordentlich ein. Der UD Almeria wurde erst im Jahr 1989 gegründet, seitdem war der Verein insgesamt sieben Jahre in der ersten spanischen Liga vertreten. Dabei war der größte Erfolg dieses Vereins das Erreichen des Halbfinales im Copa del Rey, dem spanischen Pokalwettbewerb.

Die "Costa del Almeria" ist in Deutschland noch aus einem anderen Grund bekannt: es gibt in Deutschland Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Hunde und Katzen aus Spanien zu retten. Diese Tierschutzorganisation heißt Costa del Almeria und hat schon vielen Tieren ein schönes neues Zuhause verschafft.

Wenn Sie in Ihrem nächsten Urlaub campen möchten, lohnt es sich, über Almeria als Urlaubsort nachzudenken. Campingplätze sind größtenteils sehr nah an den Stränden, sodass Sie hier direkt ins kühle Nass springen können. Auch für diejenigen unter Ihnen, die eher die Natur bewundern möchten, gibt es innerhalb Almerias ausreichend schöne Plätze um zu campen.

Der Naturpark von Cabo de Gata und Níjar

Der Naturpark Cabo de Gata ist ein ruhiger und abgelegener Teil Spaniens und bietet eine friedliche Oase für Besucher, die dem Trubel der Welt entfliehen möchten. Wenn Sie erstaunliche Naturschönheiten erkunden und mehr über die Geschichte und Geologie dieser einzigartigen Ecke Spaniens erfahren möchten, gibt es viel zu sehen.

Dem Besucher des Naturparks bieten sich viele und abwechslungsreiche Wandermöglichkeiten. Küstenwege mischen sich mit Bergpfaden, um eine sehr angenehme Umgebung für Wanderungen aller Schwierigkeitsgrade zu schaffen. Auch die Strände von Cabo de Gata werden als einige der schönsten in Spanien beschrieben. Von den bekannten und legendären Playa de los Genoveses und Playa del Monsul bis zu den kleinen, abgelegenen Buchten unter den felsigen Klippen sind die Strände des Naturparks Cabo de Gata etwas ganz Besonderes. Es gibt so viele von ihnen, dass man vierzehn Tage lang jeden Tag einen neuen besuchen und sie immer noch nicht alle sehen kann. Besonders malerisch ist der Strandabschnitt unmittelbar westlich von San Jose.
Das Vogelleben macht einen Großteil der im Naturpark Cabo de Gata vorkommenden Wildtierarten aus und die Flamingos der Salzwiesen von Las Salinas gehören zu den bekanntesten.

Sierra de María-Los Vélez

Der gebirgige Naturpark Sierra de María-Los Vélez in der andalusischen Provinz Almería besteht seit 1987 und vereinigt in sich bemerkenswerte Kontraste. Karge Felslandschaften und dichte Wälder, tiefe Täler und hohe Berge reihen sich auf beeindruckende Weise aneinander. Auch die Jahreszeiten zeigen sich von der extremen Seite. Während die Temperaturen im Sommer bis auf 39° C ansteigen, sind die Winter mit bis zu -18° C eisig kalt. Oft scheint die Landschaft einer Legende entsprungen und entführt einen wahrhaftig in eine andere Welt. Auch wenn der Park teilweise typisch andalusisch erscheint, gibt es durchaus auch ungewöhnliche Aspekte, wie ausgedehnte Kiefernwälder und mediterrane Waldlandschaften.

Teile der vielfältigen Flora kommen einzig in der Sierra vor und ähnlich verhält es sich mit der Fauna. Neben Mardern, Ginsterkatzen, Füchsen und allerhand Bewohnern der Lüfte, inklusive wunderschöner Schmetterlinge und einiger majestätischer Raubvögel, lebt in der Sierra de María-Los Vélez auch die südlichste Variante der Maurischen Landschildkröte. Und schließlich führen die Wege des Parks auch zu den, in die Landschaft eingebetteten, Städten Chirivel, Maria, Vélez-Blanco und Vélez-Rubio, welche mit ihrer reichen Geschichte sowie ihren vorzüglichen Restaurants aufwarten.

 

Authentisches Andalusien in der Alpujarra Almeriense

Die Alpujarra Almeriense ist eine Landschaft in der Nähe von Almería im Süden Andalusiens. Durch den Río Nacimiento und den Rio Andarax, die die Alpujarra durchfließen, ist die Gegend für andalusische Verhältnisse recht vegetationsreich.
 Der Hauptort der Alpujarra Almeriense ist Alhama de Almería, das auch als das "Tor zur Alpujarra" bezeichnet wird, allerdings ein Stück vom Río Andarax entfernt liegt. Die Straßenführung und die arabischen Bäder erinnern in Alhama de Almería noch heute an die lange islamische Blütezeit Andalusiens.

Von der Wasserbaukunst der Mauren zeugt das Aquädukt La Puente de Alhama de Almeria. Die Überreste einer Festung erinnern daran, dass es in früheren Zeiten hier nicht so ruhig und beschaulich war wie heute. Die zweite größere Ortschaft ist das einige Kilometer entfernte Alhabia, in deren Nähe der Rio Nacimiento in den Rio Andarax mündet. In Terque zeigt das Museo Histórico Etnográfico eine volkskundliche Sammlung, von den Aussichtspunkten in der Umgebung hat man einen schönen Blick über die hügelige Landschaft. Die Alpujarra Almeriense ist eine beliebte Destination für ländlichen Tourismus. Daher gibt es hier keine großen Hotels und keinen Massentourismus, dafür aber eine ganze Reihe kleiner, ländlicher Unterkünfte, die Casas Rurales.

Valle del Almanzora: entdecken Sie die Dörfer im Hinterland von Almería

Eine Reise durch das kontrastreiche, fast versteckte Almanzora-Tal überrascht den Besucher mit fruchtbaren Obstgärten, blühenden Mandelbäumen und Orangenhainen so weit das Auge reicht. Dieser einzigartige Landstrich im Landesinneren der Provinz Almería, im Süden Spaniens, umfasst insgesamt 27 Gemeinden, die sich mit ihren malerischen Dörfern entlang des Ufers des Flusses Almanzora erstrecken. Hervorzuheben sind hierbei die Ortschaften Olula del Río und Macael, die sich innerhalb des sogenannten Marmorgebiets erstrecken.

Die Einheimischen leben hier vorrangig vom Marmorabbau sowie dessen Verarbeitung. Doch die ersten bekannten Siedlungen im Almanzora-Tal stammen bereits aus dem Neolithikum und aus der Kupfersteinzeit. Auffallend sind zudem einige Sehenswürdigkeiten wie die Burgen in den höher gelegenen Bereichen des Tals. Beeindruckend insbesondere ist die Burg von Serón aus der Zeit der Nasriden. Das Almanzora-Tal ist zudem für sein Netz aus Wanderwegen bekannt, das die Besucher auf verschiedenen Routen und Pfaden durch die Geschichte einer reichen Kultur führt.

Sierra de los Filabres

Bei der Sierra de los Filabres handelt es sich um die mächtigste Bergkette ganz Spaniens. Sie hat eine Länge von gut 50 Kilometern und gilt aufgrund ihrer Ruhe und relativ dünnen Besiedlung noch als halber Geheimtipp. Die Sierra de los Filabres liegt in der Provinz Almería, die Teil von Andalusien ist. Von der gleichnamigen Küstenstadt Almería ist sie in knapp 70 Kilometern erreichbar. Dort liegt auch der nächste internationale Flughafen.

Aufgrund seiner schönen und weitläufigen Natur eignet sich die Sierra de los Filabres insbesondere für Wanderungen, wobei sie mit Wegen verschiedener Längen und Schwierigkeitsgrade ausgestattet ist. Die Landschaft umfasst neben dem Gebirge auch Trockenwälder, Steppe und Halbwüste, da sich die Wüste von Tabernas in direkter Nachbarschaft befindet. In der Vergangenheit wurde sie gerne als Filmkulisse genutzt, vor allem für Western. Neben Wanderungen können auch Kletter- oder Mountainbiketouren unternommen werden. Der höchste Berg des Massivs ist der Calar Alto mit mehr als 2100 Metern. Aufgrund der trockenen Luft und geringen Lichtverschmutzung wurde auf seinem Gipfel ein Observatorium errichtet. Dieses kann auch von Besuchern besichtigt werden.

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