Malaga

Die Provinz Málaga ist in erster Linie durch ihre Strände an der Costa del Sol touristisch bekannt geworden. Touristen lieben insbesondere die weitläufigen, weißen Sandstrände, die dieser Teil Andalusiens zu bieten hat. Manche Strände sind touristisch und erschlossen, andere hingegen liegen eher versteckt und sind meist nur mit Hilfe Einheimischer zu finden. Zugleich besitzt die Provinz nördlich der gleichnamigen Hauptstadt einige schöne Naturgebiete. Geprägt werden die umlegenden Hügelformationen der Sierra de Mijas und des Montes de Málaga durch weitläufige Pinienwälder.

Innerhalb der Stadt Málaga befindet sich einer der wichtigsten und größten Flughäfen Spaniens sowie ein Handelshafen und eine Universität mit etwa 40.000 Studierenden. Hauptschwerpunkte der Lehre bilden dort die Bereiche der Medizin und Wirtschaft. Malaga an der Costa del Sol ist ein Gebiet der Gegensätze. Kultur und Moderne, Natur und Architektur sowie Geschichte und Tradition treffen hier aufeinander. Von kleinen traditionellen Dörfern bis hin zu großen Städten mit einem pulsierenden Nachtleben ist hier alles zu finden. In den vielen Dörfern und Städten Malagas trifft römische Architektur auf maurische Architektur, doch auch die Infrastruktur und der Dienstleistungssektor sind heutzutage optimal ausgebaut, ohne dabei den kulturellen Charme Malagas zu stören. Strandbars, kleine Restaurants, internationale Clubs und Kneipen laden zum Verweilen ein. Von traditionellen Lokalen bis hin zu exklusiven Diskotheken bietet Malaga für jeden Geschmack und jede Lebenslage die ideale Location.

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Málaga: Geschichte und Moderne

Die Stadt und die Region Málaga gehören nicht nur zu den wichtigsten Gebieten rund um die Costa del Sol, sondern sind wohl eines der besten Beispiele für die Mischung aus Geschichte und Moderne im Süden von Spanien. Mit seiner abwechslungsreichen Geschichte, dem Mittelmeer direkt vor der Tür und vielen Modernisierungen in den letzten Jahren, hat sich vor allem die Stadt selbst zu einem Geheimtipp unter den vielen beliebten Urlaubszielen in Spanien entwickelt. Hier lässt sich die Kulturreise mit dem Strandurlaub perfekt verbinden und vielleicht lernt man eine beinahe unbekannte Seite von Spanien kennen.

Zwischen maurischer Herrschaft und spanischer Blütezeit

Málaga gehörte zu den Städten, die einst von den Mauren besetzt und über Jahrhunderte kontrolliert wurden. Diesen Einfluss sieht man noch heute an der Ecke. Auch rund 450 Jahre nach der Reconquista, der Wiedereinnahme durch christlich-spanischen Könige, sind die vielen Einflüsse der islamischen Welt immer noch an jeder Ecke zu sehen und machen Málaga zu einem kulturellen Schmelztiegel für die Besucher. Dazu passt, dass die beiden schönsten und beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten eben aus diesen beiden Epochen stammen. Die Kathedrale von Malaga hat nie ihre endgültige Vollendung geschafft, gilt aber heute als ein Wahrzeichen der Stadt und ist ein beeindruckendes Beispiel der mittelalterlichen Baukunst.

Bei einem Besuch in der Stadt ist das Erbe der Mauren aber nicht zu übersehen: die Festung Alcazaba dominiert noch heute das Stadtbild und wurde einst als Verteidigungsbollwerk angelegt. Ein Besuch in den Anlagen ist natürlich möglich und gibt einen interessanten Einblick in den Wechsel der Herrschaft über die Stadt und die frühe Baukunst von Festungen aus dem Jahr 1050.

Davon ab gibt es natürlich noch viele andere tolle Orte, die man in der Stadt besichtigt haben sollte. Das Picasso Museum sollte auf jeden Fall auf der Liste stehen. Der Künstler wurde in der Stadt geboren und das Museum bietet einen direkten Einblick in sein Leben und schaffen. Die botanischen Gärten und der Hafen sollten natürlich auch besucht werden und bieten eine Abwechslung zwischen mittelalterlicher Baukunst und Kultur, schaffen einen angenehmen Kontrast und laden darüber hinaus mit vielen guten Restaurants, Cafes und Tapas-Bars zu einer Pause auf dem eigenen Rundgang ein.

Kultur und Nachtleben in Malaga entdecken

Nicht nur beim Sightseeing gibt es in Málaga so einiges zu entdecken, sondern auch bei der Suche nach Kultur, Entspannung und Abenteuer. Das bereits erwähnte Picasso Museum ist für Kunstfreunde natürlich der erste Anlaufpunkt, aber auch darüber hinaus gibt es viele Museen in der Stadt zu sehen, die über die Geschichte und das Leben in Spanien erzählen. Die Stadt gilt als relativ jung und hat ein umfassendes Nachtleben zu bieten - schon aufgrund der Hitze scheint Málaga meist eher nach Sonnenuntergang aufzuwachen und die meisten Bars, Kneipen und Restaurants füllen sich frühestens ab 21:00. Auf den Plätzen der Stadt sind Künstler aus ganzen Spanien zu sehen und untermalen den einzigartigen Flair der Stadt mit Musik und Aufführungen. Wer Málaga entdecken will, sollte sich dafür wenigstens drei oder vier Tage Zeit nehmen. Wenn man dann noch eine Abkühlung sucht, kann ein Tag am Stadtstrand die nötige Erholung bieten.

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