Torrox & Torrox Costa

Direkt an der Mittelmeerküste anliegend, erstreckt sich die schöne Stadt Torrox auf einer Fläche von 51 Quadratkilometern bis in die ersten Bergebenen der Provinz. Insgesamt leben dort 16.400 Einwohner, die den Bürgermeister Francisco Muñoz im Jahre 2011 gewählt haben.
Das südspanische Städtchen gliedert sich hauptsächlich in zwei Stadtteile, dem Torrox-Pueblo und Torrox-Costa. Ersteres befindet sich in den Bergen auf ca. 170 Höhenmetern, wohingegen Torrox-Costa mit der berühmten Strandpromenade Costa del Sol ins Mittelmeer mündet. Diese Flachküste hat eine Länge von 9 km und ist somit einer der längsten Strände Spaniens. Von Urlaubern sehr beliebt zeigt sich Torrox-Costa immer mehr von seiner vom Tourismus geprägten Seite. So findet man dort – neben der einheimischen Küche – auch chinesische, griechische und italienische Köstlichkeiten. Auch Hochhauskomplexe und Hotels findet man dort von Jahr zu Jahr mehr. Aus diesen Neubauten sticht Pueblo Azul heraus, welches aus den traditionellen kleinen Häusern der Andalusier besteht. Ein paar Kilometer entfernt, gelangt man zum Torrox-Pueblo. Da es dort eher wenig Tourismus gibt, glänzt dieser Stadtteil mit seinem altspanischen Charme. Durch weiß gestrichene Häuser schlängeln sich schmale, verwinkelte Gassen und münden auf einem kleinen Dorfplatz mit einigen traditionellen Tapasbars.



Infrastruktur

Torrox verfügt über eine relativ gute Infrastruktur. Mehrmals täglich fahren Busse und Bahn (Regionalverkehr). Die Autobahn A7 hat eine direkte Anbindung zur Stadt, auch der Flughafen Málagas ist in 30 Minuten mit dem Auto zu erreichen. Die ärztliche Versorgung ist durch einige Praxen, als auch durch Apotheken gegeben. Die meisten Ärzte sprechen Spanisch und Englisch. Jedoch verbreiten sich auch deutschsprachige Einwohner zunehmend.

Das Klima

Mit einer Durchschnittstemperatur von 25°C und einer Wassertemperatur von 17°C, sowie nur 40 Regentagen jährlich ist die Provinz Malaga einer der wetterfreundlichsten Orte Spaniens.

Vegetation

Typisch spanisch, ist die Vegetation reich an Zitronen- und Orangenbäumen. Wilde Oliven sowie Johannisbrotbäume können vielerorts bestaunt werden. In den höheren Lagen des Torrox-Pueblo wachsen im Frühjahr rosa Bergröschen und Pinien. Ein besonderes Highlight der Flora Südspaniens sind die spanischen Tannen, die nur dort zu finden sind und noch ein Monument der Eiszeit darstellen.

Internationales

Torrox erweitert seine internationalen Kontakte stetig. Es besteht eine Städtepartnerschaft mit Kirkel (Saarland, Deutschland) und Maulèon (Frankreich).

Das deutsche Dorf

Nicht umsonst wird Torrox, insbesondere Torrox Costa, als das deutsche Dorf oder “das kleine Deutschland von Malaga” bezeichnet. In dem kleinen Ort gibt es über 3.000 deutsche Residenten, also Deutsche, die ihren festen Wohnsitz in Torrox angemeldet haben. Jedes Jahr kommen unzählige deutsche Touristen nach Torrox, um sich in der Sonne der Costa del Sol bräunen zu lassen, ohne sich allzu fremd zu fühlen. 

Die Strände von Torrox Costa

Die wichtigsten Strände in und um Torrox Costa sind:

  • Playa la Caletilla
  • Playa de Burriana
  • Playa el Salon
  • Playa del Peñoncillo
  • Playa de Torrox
  • Playa de las Lindes
  • Playa de Torrox Costa

Sehenswürdigkeiten

Die andalusische in zwei Teile getrennte Kleinstadt bietet neben Aktivitäten für Strandurlauber auch eine ganze Menge interessanter Sehenswürdigkeiten: zweifellos als eines der überzeugendsten Kirchengebäude in Torrox Pueblo gilt die Kirche Nuestra Señora de la Encarnación. Das im Barockstil gehaltene Bauwerk befindet sich in der Nähe der Plaza de la Constitución und wurde Anfang des 16. Jahrhunderts an der Stelle einer alten Aljama-Moschee erbaut. Ihr Grundriss hat die Form eines lateinischen Kreuzes und die Fassade stellt sich mit rot-weißer Farbe dar. Ihr quadratischer Turm mit den Rundbögen überragt die anmutigen Häuschen der Ortschaft bei weitem und wird von einer pyramidenförmigen Turmspitze gekrönt. Das Kircheninnere ist in drei Schiffe unterteilt, das mittlere mit einem Holzrahmen und zwei seitliche, die während der Reformen im 17. und 18. Jahrhundert hinzugefügt wurden.

Vom Zentrum in Richtung Mittelmeer erreicht der Besucher den Stadtteil Torrox Costa. Insbesondere die Promenade kann sich sehen lassen. Sie gilt derzeit als eine der Längsten Flaniermeilen an der Costa del Sol. Hier reihen sich zahlreiche Bars, Restaurants und Cafés aneinander und machen die Auswahl zur Einkehr wirklich abwechslungsreich. Am Ende der Strandpromenade auf der Landzunge thront der Leuchtturm „El Faro“. Das Bauwerk zeigte erstmalig im Jahr 1864 den Schiffen einen sicheren Weg in den Hafen. Um ihn herum gibt es zwei kleine römische Ausgrabungsstätten. Hierbei handelt es sich um Überreste der römischen Siedlung Caviculum.

Nur drei Kilometer entfernt, zurück in Torrox Pueblo, trifft der Besucher auf einen der beschaulichsten Plätze der Kleinstadt – die Plaza Pablo Ruiz Picasso. Das Kleinod lockt zum Genießen und Verweilen mit einem gemütlichen Gartenbereich umgeben von zahlreichen weiß getünchten Häusern. Sein Zentrum wird von einem Springbrunnen beherrscht und am Ende des Platzes befindet sich ein kleiner Kinderspielplatz, damit auch der Nachwuchs in diesem traumhaften Ort auf seine Kosten kommt.