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Wirtschaft

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Die Wirtschaft in Andalusien ist bis heute von der Landwirtschaft geprägt, da das günstige Klima den Anbau vieler Agrargüter ermöglicht. Eine große Bedeutung hat der Rohstoff Holz und weiter hat sich in den letzten Jahrzehnten der Tourismus zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickeln können. Sogar die Solarenergie hat in Andalusien Einzug gehalten und ist auf dem Wege zu einem größeren Wirtschaftsfaktor.
Andalusiens Fischerei kann auf eine lange Tradition zurückblicken und obwohl die Region viele hunderte von Kilometern an Küste ihr eigen nennt, steckt die Fischindustrie schon seit vielen Jahren in einer tiefen Krise. Die Ursache hierfür ist die Überfischung, die viele Existenzen vernichtet hat.

Deutsche Unternehmen in Spanien

Nach Angaben des spanischen Statistikinstituts INE betrug die Wertschöpfung in deutschen Branchen im Jahr 2014 12,3 Milliarden Euro. Der jährliche Bruttoverdienst in Spanien liegt im Durchschnitt bei rund 24.000 Euro. Im Jahr 2016 werden nach aktuellen Zahlen des spanischen Wirtschaftsministeriums 2,2 Milliarden Euro an produktiven Direktinvestitionen ins Land fließen.

Führend im Dienstleistungssektor sind dabei Madrid, die Kanarischen Inseln, der Archipel der Balearen, Galicien und La Rioja. Wichtig ist Katalonien nicht zuletzt für den Baukonzern ACS, dessen Tochtergesellschaften dort die Nummer drei im katalanischen Unternehmensranking sind - und damit nicht zuletzt für die deutsche Tochter Hochtief. Neben Automobilherstellern und -zulieferern sind in Spanien auch Chemie- und Maschinenbauunternehmen sowie Dienstleister der Informations- und Kommunikationstechnologie aktiv. Was die Investitionen deutscher Unternehmen in Spanien betrifft, so investieren sie vor allem in neue Produktions-, Vertriebs- und Logistikzentren.

Arbeiten in Spanien

Die wichtigste wirtschaftliche Säule der Iberer in Spanien ist der Tourismus. Auch für Handwerker gibt es zahlreiche Qualifikationen, um eine Arbeitsstelle im Ausland zu entdecken, und insbesondere für Akademiker gibt es immer mehr Stellenausschreibungen, wobei man in Spanien mit mehr Konkurrenz rechnen muss.

Die Metropolen Madrid und Barcelona sind die wirtschaftlich stärksten Gebiete des südeuropäischen Landes. Dort sind die Gehälter am höchsten, hingegen sind sie in der Extremadura am niedrigsten. Spanische mittelständische Unternehmen bieten die größten Beschäftigungsmöglichkeiten. Aufgrund des Tourismus gibt es durchaus Beschäftigungsmöglichkeiten für Deutsche, denn Tourismus-Unternehmen suchen oft Angestellte mit Deutschkenntnissen. Vor allem die großen Hotelketten suchen in allen Bereichen Mitarbeiter, die mit den Besuchern in ihrer Muttersprache kommunizieren können. Allerdings ist die grundlegende Beherrschung der spanischen Sprache unbedingt notwendig, insbesondere in Andalusien. Für Sprachanfänger ist es daher unbedingt angeraten, einen Kurs zu besuchen.

Trotzdem ist der spanische Arbeitsmarkt ein sehr harter Markt, insbesondere jetzt unter dem Einfluss der Corona-Krise. Es ist daher nicht ratsam, blauäugig nach Spanien zu kommen um einen Job zu suchen. Aktuell ist die Arbeitslosigkeit unter den Einheimischen so hoch, dass es Zuwanderern erst recht schwer fällt, Fuß zu fassen. Häufig trifft man daher insbesondere an der Küste auf Digitale Nomaden und Unternehmer, die ortsunabhängig arbeiten können und dadurch auch vom spanischen Markt relativ unabhängig sind. 

Deutsche Handelskammer

Die Deutsche Handelskammer für Spanien ist Teil des globalen Netzwerks der deutschen Auslandshandelskammern der deutschen Wirtschaft. Aufgabe der AHK Spanien ist die Förderung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern und die Vertretung der Interessen der angeschlossenen Unternehmen. Die Deutsch-Spanische Branchenvereinbarung stellt zudem einen wichtigen Schritt zur Integration der Volkswirtschaften Deutschlands und Spaniens dar. Die Wirtschaftsbeziehungen haben eine lange Tradition. Jedes Jahr führen die deutschen Auslandshandelskammern in Abstimmung mit den Behörden beider Länder zahlreiche Markterkundungs- und Geschäftsreisen für Unternehmen durch. Ihre Hauptauftraggeber sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie die Wirtschaftsministerien.

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