Home & Impressum
TwitterFacebook
Hauptmenü

Gepostet by on Jan 30, 2019 | Keine Kommentare

Arbeitslosigkeit in Andalusien

Arbeitslosigkeit in Andalusien

Fast sieben Punkte Unterschied in der Arbeitslosenquote: dies ist der prozentuale Abstand, den die andalusische Wirtschaft vom spanischen Durchschnitt trennt. Eine Kluft, die erklärt, warum das Risiko von Ausgrenzung und Armut in andalusischen Haushalten größer ist als in anderen autonomen Gemeinschaften.

Die Daten der Economically Active Population Survey (EPA) für das letzte Quartal 2018, die Andalusien mit einer Arbeitslosenquote von 21,26 Prozent ausweisen, macht es möglich, die „Karte der Arbeitslosigkeit“, die die Exekutive von Juan Manuel Moreno von den sozialistischen Regierungen erbt, genau zu zeichnen.

Konkret wurde die andalusische Arbeitslosenquote im Jahr 2018 um mehr als drei Punkte gesenkt. Dennoch: Andalusien liegt noch immer 6,86 Punkte hinter dem spanischen Durchschnitt. Lediglich Extremadura, Ceuta und Melilla schneiden noch schlechter ab. Trotzdem muss man festhalten: Die Situation hat sich in den letzten fünf Jahren leicht verbessert. Als Susana Díaz den Stab von José Antonio Griñán übernahm, betrug dieser Abstand mehr als 10 Punkte.

Für junge Andalusier jedoch bleibt die Situation dramatisch: mit 45,09% Arbeitslosigkeit gibt es hier nur eine Verbesserung um 1 Punkt im Vergleich zum Vorquartal. National betrachtet liegt diese Quote 11,5 Punkte höher als im Rest von Spanien.

Fazit: Jeder vierte spanische Arbeitslose hält sich in Andalusien auf. 14% der insgesamt 834.300 andalusischen Arbeitslosen sind junge Menschen unter 25 Jahren. Im Hinblick auf diese Zahlen warnte der neue Arbeitsminister Rocío Blanco vor „Triumphalismus“ anlässlich der Verbesserungen.

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*