Die Mietpreise für Wohnraum in Andalusien sind im Jahr 2025 deutlich gestiegen. Nach Angaben des Immobilienportals idealista verteuerten sich Mietwohnungen im Jahresvergleich um durchschnittlich 9,9 Prozent. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt damit aktuell bei 13 Euro. Allein im letzten Quartal betrug der Preisanstieg 4,9 Prozent, im Vergleich zum Vormonat legten die Mieten nochmals um zwei Prozent zu. Das geht aus dem jüngsten Mietpreisbericht hervor, über den die Nachrichtenagentur EFE berichtet.
Alle Provinzen betroffen – Jaén mit den stärksten Zuwächsen
Die Mietpreise sind im vergangenen Jahr in sämtlichen andalusischen Provinzen gestiegen. Die höchsten prozentualen Zuwächse verzeichnete die Provinz Jaén mit einem Plus von 11,1 Prozent. Es folgen Málaga und Sevilla mit jeweils 9,3 Prozent sowie Huelva mit 8,7 Prozent. Etwas moderater fiel der Anstieg in Granada (6,2 Prozent), Cádiz (7,4 Prozent), Almería (7,5 Prozent) und Córdoba (7,6 Prozent) aus.
Jaén bleibt günstig – Málaga an der Spitze der Preise
Trotz des starken prozentualen Anstiegs bleibt Jaén die günstigste Provinz Andalusiens für Mieterinnen und Mieter. Dort liegt der durchschnittliche Mietpreis bei 6,3 Euro pro Quadratmeter. Am anderen Ende der Skala steht die Provinz Málaga mit 16,6 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Sevilla (11,7 Euro) und Cádiz (10,4 Euro).
Auch in den Städten ziehen die Mieten an
In den andalusischen Hauptstädten setzt sich der Aufwärtstrend ebenfalls fort. Die stärksten Anstiege wurden in der Stadt Jaén gemessen (8,8 Prozent), gefolgt von Huelva und Sevilla mit jeweils sieben Prozent. In Cádiz stiegen die Mieten um 5,8 Prozent, in Almería um 5,3 Prozent. Die geringsten Zuwächse verzeichneten Córdoba mit 4,3 Prozent sowie Granada und Málaga mit jeweils 4,7 Prozent.
Málaga bleibt teuerste Hauptstadt
Am teuersten ist das Wohnen zur Miete weiterhin in der Stadt Málaga, wo der Quadratmeterpreis aktuell 15,8 Euro beträgt. Es folgen Sevilla mit 12,9 Euro pro Quadratmeter. Deutlich günstiger sind die Mieten in Jaén (8,2 Euro), Córdoba (9 Euro) und Almería (9,1 Euro).
Der Bericht bestätigt damit eine Entwicklung, die sich seit Jahren abzeichnet: Steigende Nachfrage, begrenztes Angebot und touristischer Druck lassen die Mietpreise in Andalusien weiter steigen – mit spürbaren Folgen für viele Haushalte.
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