Aufgrund der erwarteten Auswirkungen des Sturmtiefs „Leonardo“ hat die Junta de Andalucía den Präsenzunterricht an Schulen und weiterführenden Bildungseinrichtungen für Mittwoch in nahezu ganz Andalusien ausgesetzt. Eine Ausnahme bildet vorerst die Provinz Almería. Der Unterricht soll stattdessen online stattfinden. Dies gab Andalusiens Ministerpräsident Juanma Moreno nach einer Sitzung des beratenden Ausschusses des Notfallplans bekannt. Das Gremium war in Sevilla zusammengekommen, um gemeinsam mit Vertretern aller Verwaltungsebenen die aktuellen Wetterprognosen zu bewerten.
Almería bleibt unter Beobachtung
Moreno erklärte, dass die Wetterbedingungen in Almería „zum jetzigen Zeitpunkt“ keine Aussetzung des Unterrichts rechtfertigten. Es gebe dort nach aktuellen Prognosen weder starke Niederschläge noch kräftige Winde, die eine Gefährdung darstellen könnten. Gleichzeitig betonte er, dass die Lage in der Provinz den gesamten Tag über weiter beobachtet werde. Sollte sich die Wetterlage verschlechtern, könne auch Almería kurzfristig in die Maßnahme einbezogen und der Präsenzunterricht ebenfalls ausgesetzt werden.
Empfehlung auch für Universitäten
Die Regionalregierung sprach zudem eine Empfehlung an die Universitäten aus, ebenfalls auf Online-Lehre umzustellen. Moreno erinnerte jedoch daran, dass die Hochschulen über Autonomie in der Organisation ihres Lehrbetriebs verfügen. Jede Universität könne daher selbst entscheiden, ob Lehrveranstaltungen digital oder in Präsenz stattfinden.
Mit der Maßnahme reagiert die andalusische Regierung vorsorglich auf mögliche Risiken durch das Sturmtief, um die Sicherheit von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften zu gewährleisten.
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