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Kanaren

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Die kanarischen Inseln

Teneriffa

Teneriffa ist mit einer Fläche von über 2.000 Quadratkilometern die größte der Kanarischen Inseln. Die über 910.000 Einheimischen werden Tinerfeños genannt. Hauptstadt ist Santa Cruz. Die Insel hat jede Menge Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele zu bieten. So ist beispielsweise der schwarze Sand an den meisten Stränden von Teneriffa sehenswert. Sehenswürdigkeiten sind unter anderem der hohe und noch heute aktive Vulkan Teide mit dem gleichnamigen Nationalpark, die Pyramiden von Güímar sowie der Siam Park.

Fuerteventura

Fuerteventura liegt etwa 120 Kilometer westlich von Marokko im Atlantischen Ozean und wird als Wüsteninsel bezeichnet. Hier gibt es meterhohe Sanddünen, einsame Landschaften und zahlreiche Vulkane sowie Gebirgsketten. Besonders bekannt ist die Insel aufgrund ihrer wunderschönen Strände. Diese befinden sich überwiegend an der Ostküste – von Corralejo im Norden bis Morro Jable im Süden. Neben den klassischen weißen Sandstränden gibt es auch hier schwarze Strandabschnitte aus Vulkangestein.

Gran Canaria

Gran Canaria ist nach Teneriffa und Fuerteventura die drittgrößte Kanarische Insel. Sie ist annähernd kreisrund mit einem Durchmesser von etwa 50 Kilometern. Die Südküste ist magischer Anziehungspunkt für Touristen: Hier befindet sich ein zwölf Kilometer langer Sandstrand und die berühmten Dünen von Maspalomas. Der Westen der Insel hat hingegen spektakuläre Landschaften zu bieten: Tiefe Schluchten, steile Felsküsten und Berge so weit das Auge reicht.

Lanzarote

Lanzarote ist die nördlichste Kanareninsel. Über 160.000 Menschen leben auf der Insel, welche 1993 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurde. Die Hauptstadt ist Arrecife. Insgesamt gibt es zehn Kilometer Sand- und über 16 Kilometer Kiesstrand auf Lanzarote. Der Süden ist bei Touristen besonders beliebt: Hier befindet sich Playa Blanca - das ehemalige Fischerdorf bietet heute eine Reihe von schönen Stränden, ein Wassersportzentrum sowie eine sieben Kilometer lange Promenade mit Cafés, Boutiquen und Hotelanlagen.

La Gomera

Die zweitkleinste Kanareninsel ist La Gomera und ein echter Geheimtipp. Die Insel besitzt nicht nur eine faszinierende Natur mit prächtigen Märchenwäldern, sondern bietet darüber hinaus an den Küsten glasklares Meerwasser. Dadurch ergeben sich ideale Voraussetzungen, um Wale mit dem bloßen Auge beobachten zu können. Auch die kleinen Dörfer auf La Gomera sind sehenswert: Neben alten Kolonialbauten mit verwinkelten Gässchen kann man sich dort den Anbau von Bananen und Wein genauer anschauen. Das Dorf Agulo ist das schönste der Insel und bietet eine spektakuläre Aussicht auf den höchsten Berg Spaniens – den Vulkan Teide auf der Nachbarinsel Teneriffa. Diese ist ganz leicht mit der Fähre zu erreichen.

La Palma

La Palma liegt am nordwestlichsten der Kanarischen Inseln. Sie ist das Traumziel für jeden Naturliebhaber. Hier gibt es uralte Wälder, schwarze Sandstrände, meterlange Wasserfälle und den Nationalpark Caldera de Taburiente mit dem höchsten Vulkanberg der Insel „Roque de los Muchachos“.

El Hierro

Die kleinste und westlichste Insel der Kanaren ist die „unberührte“ Insel El Hierro. Wer unbeschreiblich schöne Natur und friedliche Stille sucht, ist hier genau richtig. Die Kanareninsel liegt fernab des bunten Touristentrubels. Wer allerdings Lust auf Wandern, Tauchen oder Mountainbiken hat, wird die kleine Insel sofort ins Herz schließen. Die Insel wird von Teneriffa oder Gran Canaria aus angeflogen.